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BOTANISCHES:
Römersalat (Lactuca sativa var. longifolia, Cos-Gruppe) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und zur Gattung der Lattiche.
Das Salatherz ist der innere, hellere und besonders zarte Teil des Römersalatkopfes.
Die Blätter sind länglich, aufrecht wachsend und bilden einen festen, ovalen Kopf; die inneren Blätter sind weißlich-gelblich und sehr saftig.
GESCHICHTLICHES:
Römersalat soll bereits vor 4.000–4.500 Jahren in Ägypten kultiviert worden sein, am Nil-Ufer als eine der ältesten Salatsorten.
Er wurde von den Ägyptern als Nahrungsmittel, Heilpflanze und sogar als Opfergabe für Verstorbene genutzt.
Der Name „Römersalat“ bzw. „römischer Salat“ kommt vermutlich daher, dass er über das Römische Reich und den Mittelmeerraum nach Europa verbreitet wurde und dort besonders geschätzt
war.
Früher band man die Blätter zusammen („Bindesalat“), um das innere Herz hell und saftig zu halten; moderne Sorten schließen von selbst.
ERNTE:
Die Erntezeit in Mitteleuropa liegt von Mai bis Oktober, je nach Anbau und Region.
Geerntet wird 6–8 Wochen nach der Pflanzung, sobald die Köpfe fest und etwa 30–40 cm hoch sind.
Man kann entweder den ganzen Kopf knapp über dem Boden abschneiden oder nur die äußeren Blätter ernten und das Herz weiterwachsen lassen.
Besonders knackig ist der Salat bei frühmorgendlicher Ernte, wenn die Blätter noch vom Tau prall sind.
LAGERUNG:
Römersalatherz ist robuster als viele andere Salate und hält sich im Gemüsefach des Kühlschranks bei richtiger Lagerung etwa 4–7 Tage, teilweise bis zu 10 Tagen.
Am besten wickelt man ihn in ein feuchtes Tuch oder Küchenpapier und legt ihn in eine Plastiktüte oder Kunststoffdose, damit er nicht austrocknet.
Ungewaschen und ungeschnitten lagern, erst kurz vor dem Verzehr waschen und trocken schleudern.
ZUBEREITUNG:
Römersalatherz schmeckt roh würzig bis leicht herb und ist besonders bekannt als Basis für Caesar Salad.
Die kräftigen Blätter weichen nicht so schnell auf und eignen sich daher auch für Wraps, Sandwiches und Burger.
Anders als viele Blattsalate kann Römersalat auch gedünstet, geschmort oder gegrillt wie Spinat oder Mangold zubereitet werden.
Typische Zubereitungen sind geschmorte Römersalatherzen mit Parmesan, gegrillte Hälften mit Caesar-Vinaigrette oder Salatherzen in Sahne- oder Schnittlauchcreme.
| Hersteller | Hersteller: Gärtnerei Emmert |
| Verband | Bioland |
| Kontrollstelle | DE-ÖKO-006 |
| Herkunft | Deutschland |
| Inhalt | Stück |
| Qualität | DE-ÖKO-006 |