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BOTANISCHES:
Botanischer Name: Salvia officinalis, Gattung Salvia mit ca. 900–920 Arten.
Er gehört zu den Lippenblütlern und ist ein 50–60 cm hoher Halbstrauch.
Die Blätter sind graugrün, länglich und oft silbrig-filzig; die Blüten sind meist lila-blau.
GESCHICHTLICHES:
Salbei ist im Mittelmeerraum heimisch, wahrscheinlich ursprünglich aus Dalmatien und südeuropäischen Gebirgen.
Schon in der Antike schätzten Ägypter, Griechen und Römer ihn als Heilpflanze.
Im Mittelalter kam er nach Mitteleuropa, wurde in Klostergärten kultiviert und galt als wichtige Heilpflanze.
Der Name Salvia leitet sich vom lateinischen salvare („heilen“) ab.
ERNTE:
Die Erntezeit erstreckt sich von Mai bis August.
Geerntet werden Blätter und Triebe, am besten vor der Hauptblüte für das beste Aroma.
Regelmäßiges Schneiden fördert neuen, aromatischen Austrieb.
VERWENDUNG/ZUBEREITUNG:
Salbei wird besonders zu deftigen Gerichten wie Braten, Leber, Schweine- und Lammfleisch verwendet.
In der italienischen Küche ist er klassisch für Kalbsleber und Fleischgerichte.
Er passt auch zu fettem Fisch, Gemüse, Pilzen, Saucen, Marinaden und Kräuterkäse.
Salbeitee kann aus frischen oder getrockneten Blättern zubereitet werden.
LAGERUNG:
Frische Blätter hält man kühl und feucht, sollten aber schnell verbraucht werden.
Getrockneter Salbei wird trocken, dunkel, luftdicht gelagert und hält sich lange.
Alternativ kann man Salbei auch einfrieren.
| Hersteller | Hersteller: Gärtnerei Emmert |
| Verband | Bioland |
| Kontrollstelle | DE-ÖKO-006 |
| Herkunft | Deutschland |
| Inhalt | Bd |
| Qualität | DE-ÖKO-006 |